Insel Rab Kroatien - Geschichte

Geschichtliche Hintergründe der Insel Rab in Kroatien

Rab (in der Antike Arba, im Mittelalter Arbe, Arbia, Arbiana, Arbitana, Arbium); seit dem 15. Jh. tritt der Name Rab auf. In der Urgeschichte war die Insel von illyrischen Liburnen bevölkert. Zum ersten Mal wird die Insel Rab 360 v. Chr. erwähnt. Die Römer haben sie im 2. Jh. v. Chr. eingenommen; seit 155 v. Chr. war die Insel Rab eine römische Kolonie, während der Herrschaft des Kaisers Augustus war die Stadt Rab bereits Munizipium, von einer Stadtmauer und Wehrtürmen umgeben. Die Römer haben auf der Insel Rab zahlreiche Landhäuser gebaut und Seefahrtsstationen errichtet.

Nach der Völkerwanderung fällt die Insel Rab zunächst unter Byzanz, vom 9. Jh. bis 1409 (mit kurzen Unterbrechungen) gehört die Insel zu Kroatien, und danach steht sie bis 1797 unter venezianischer Vorherrschaft. Nach kurzer österreichischer Herrschaft fällt die Insel 1805 zu den Illyrischen Provinzen Napoleons. Von 1814 bis 1918 gehört sie zu Österreich, dann wird sie von Italien besetzt. Durch den Rapallovertrag von 1920 wird die Insel Rab wieder an das Mutterland angeschlossen. Im April 1941 wurde sie von italienischen Truppen besetzt, nach 1945 wird die Insel Rab an das Mutterland Kroatien annektiert. – In den Jahren 1449 und 1456 wütete die Pest auf der Insel, so daß die Einwohnerzahl einen erheblichen Rückfall erlebte. Das Leben auf der Insel Rab stagnierte bis zum Anfang des 20. Jh., als der Aufschwung des Tourismus erfolgte.

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